Haus Glückauf

Das Haus Glückauf dient vornehmlich der Durchführung von Seminaren und Vorträgen aber auch als Gästehaus. In diesem großzügigen Haus stehen fünf ein- und sieben Doppelzimmer, ein Seminarraum für ca. 20 Personen und ein Lesezimmer zur Verfügung. In der Küche und dem Speiseraum wird für Ihr leibliches Wohl gesorgt. Die Sachsenstube im Untergeschoss mit ihrem ansprechenden Ambiente kann als Raum für zwangloses, gemütliches Zusammensein genutzt werden.

Für Walter Ostwald (1886-1958), Sohn von Wilhelm Ostwald und seine Familie wird das Haus 1914 erbaut. Walter Ostwald ist zu dieser Zeit Sekretär seines Vaters und leitet gleichzeitig die Redaktion der ersten deutschen Autozeitschrift „Der Motorfahrer“, das erste Amtsblatt des ADAC. Als Leiter der wissenschaftlich-technischen Abteilung beim Benzol-Verband der HANSA-Lloyd AG in Bremen ist er im Jahre 1922 an der Vergabe des Markennamen ARAL (Aromaten/Aliphate) für hochoktanische Benzine auf Benzolbasis beteiligt.

1923 bezieht der jüngste Sohn Wilhelm Ostwalds, Carl Otto, das Haus. Seitdem trägt es den Namen Glückauf. Von 1933 bis 1944 wird das Haus vermietet, zum Kriegsende bietet es Flüchtlingen Unterkunft. 1955 wird das Haus zum Zwecke der Farbforschung umgebaut. Nachdem das Haus Glückauf ein paar Jahre leer steht wird es ab 1990 als Gästehaus genutzt.

Zwei weitere Häuser gehören zum Tagungszentrum des Wilhelm Ostwald Parks. Das Haus Werk kann auch gern für Ihre Tagung genutzt werden und steht mit moderner technischer Austattung zur Verfügung. Das Waldhaus dient als Übernachtungsstätte für unsere Tagungsgäste. Hier können Sie sich nach einer Veranstaltung zurückziehen und im gemütlichen Ambiente relaxen. Gern laden wir Sie auch ein den groß angelegten Park für ausgiebige Spaziergänge in Ihr Tagunsgprogramm aufzunehmen. Zu jeder Jahreszeit gibt es hier viel zu entdecken.